Wirtschaftsweise

Unser besonderes Anliegen ist es, den gesamten Produktionskreislauf zu überblicken. Deshalb ziehen wir alle unsere Jungpflanzen selber an. Wir verzichten dabei auf Torf und benutzen nur eigenen Kompost. Es werden ausschließlich samenfeste Sorten aus verantwortungsvollen Quellen von uns angebaut und wir benutzen kein Hybridsaatgut. Deshalb können wir über die Hälfte von unserem Saatgut selbst vermehren (ca. 240 Sorten in 25 Kulturen). Das Thema der Kulturpflanzenvielfalt liegt uns sehr am Herzen. Deshalb züchten wir auch an hofeigenen Sorten, die an unsere Anbaubedingungen angepasst sind.Saatgutjungpflanzen

Die Düngegrundlage für unser Gemüse ist die Gründüngung. Sie wird ergänzt durch Rindermist-Kompost von einem Kooperationsbetrieb. Es kommt bei uns keine Hornspäne oder andere Handelsdünger zum Einsatz. Auch mit der künstlichen Bewässerung sind wir sehr zurückhaltend, denn Wasser wird in der Zukunft immer knapper.

Beim Pflanzenschutz setzen wir auf vorbeugende Maßnahmen und spritzen kein Gift, auch kein bio-konformes wie Neemöl, Pyrethrum und Kupfer. Durch Blühstreifen, Nisthilfen und eine vielfältige Gestaltung unseres Geländes unterstützen wir den Artenreichtum und fördern damit Nützlinge. Dazu arbeiten wir vermehrt mit Mischkulturen die unseren Boden und damit auch unser Gemüse gesünder halten.

Diese Art des Wirtschaftens bringt keine hohen Erträge, dafür aber wirklich schmackhaftes und gesundes Gemüse. Wir wollen keine hoch gezüchteten Agrarprodukte erzeugen, sondern schmackhafte, gesunde und nachhaltige Lebensmittel mit Charakter entstehen lassen.