Hintergrund

1983 begannen Jochen und Christine Hach als erste Pächter mit der Gemüsegärtnerei.
Zwei Jahre später erfolgte die DEMETER-Anerkennung. Uwe Hach und zahlreiche Vereinsmitglieder halfen ganz maßgeblich mit beim Aufbau der Gärtnerei. Dazu gehörte auch die Renovierung des Haupthauses und der Aufbau der Gewächshäuser.
Ulrike Behrendt kam 1992 auf den Hof und begann mit einem eigenständigen Betriebszweig: der Saatzucht und Saatgutvermehrung ebenfalls nach Demeter-Richtlinien. Sie baute mit der Zeit auch eine kleine Mutterkuhherde auf, um den eigenen Mist verwenden zu können.
1994 übernahm Werner Friedl den Gemüsebau.
Seit April 2000 liegt dies nun in den Händen von Heike Voigt und Renate Bergstedt.
Ein wesentliches Anliegen des Vereins (GLP) ist die Förderung der Ausbildung, Bildung und Forschung im biologisch-dynamischen Landbau. Seit der Gründung des Gärtnerhofes wird (im Rahmen der freien dynamischen Ausbildung) im Gemüsebau, der Saatzucht und in der Landwirtschaft ausgebildet. Weiterhin machen viele vor allem junge Menschen über das laufende Jahr Praktika auf dem Hof. Seit Herbst 2004 bietet Verein und Hof jungen Menschen an, hier das freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) im Gemüsebau zu absolvieren. Außerdem sind seit 2003 von Klaus Strüber im Auftrag der GLP zwei Forschungsprojekte zum Einsatz von Arbeitspferden im biologischen Gemüsebau und zu energiesparenden und humusaufbauenden Methoden im Landbau durchgeführt und veröffentlicht worden.
Ein weiteres wichtiges Anliegen des Vereins ist es, die Menschen für ökologische Belange zu sensibilisieren. Deshalb werden laufend Vorträge, Exkursionen und Veranstaltungen zu verschiedenen Themen initiiert und durchgeführt. Hierzu einige Beispiele der letzten Jahre:
Biologisches Imkern; praktischer Baumschnitt/Heckenpflege; Pferdearbeit in Theorie und Praxis; regenerative Energien; Lehmbau und künstlerische Kurse. Außerdem wird in jedem Jahr in Zusammenarbeit mit der ‚Hofgemeinschaft Verlüßmoor e.V.’ eine Frühjahrstagung zu einem Schwerpunktthema ausgerichtet. Aufgrund der Anregungen aus der Tagung im Jahr 2001 ist auch der ‚Roland’ entstanden. Dies ist die Alternativwährung der Bremer Region, die ’einen Schritt in Richtung: Ausstieg aus der Zins- und Zinseszins-Wirtschaft und Einstieg in eine Frieden schaffende Wirtschaftsweise’ macht. Der ‚Roland’ will besonders auch den ökologischen Landbau der Region fördern.
Die Menschen des Vereins sind eng mit denen verbunden, die auf dem Hof arbeiten– es findet nach wie vor ein guter, anregender Austausch statt. Meistens zum Jahresbeginn gibt es gemeinsame Arbeitseinsätze wie im Feuchtbiotop, an den Hecken und bei Bedarf auch Maßnahmen/Renovierungen an den Bauten des Hofes.
Im Spätsommer wird in jedem Jahr gemeinsam mit Menschen der Region, mit Freunden und mit den Kunden das inzwischen sehr beliebte Hoffest mit vielen Angeboten für Kinder und Erwachsene gefeiert!

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